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Besorgniserregende Entdeckung

Also, das muss ich unbedingt erzählen. Zum einen, weil es mich direkt betrifft und zum anderen, weil auch Ihr daraus lernen könnt. Vor kurzen bin ich, mit Einkaufstaschen bepackt, die Treppe hinaufgeeilt. Fahrstuhl haben wir ja leider nicht. Eilig hatte ich es, weil meine Lieblingssendung schon begonnen hatte. Da bemerkte ich plötzlich, dass mir das Herz bis in den Hals schlug und meine Atmung war auch nicht gerade ruhig. Hatte ich eben eine besorgniserregende Entdeckung gemacht? Bisher hatte ich nicht bemerkt, dass meine Fitness nicht zum Besten steht. Krank war ich nicht. Viel-leicht sollte ich statt mit dem Auto zu fahren, öfter mal laufen. Mein Grübeln endete in der Wohnung. Also gehe ich vorsichtshalber mal zu meinem Hausarzt. Gleich am nächsten Tag stand ich dort auf der Matte und durfte im Wartezimmer Platz nehmen. Auch noch warten! Aber das half jetzt alles nichts. Ich wollte schließlich wissen, ob es Grund zur Besorgnis gibt. Und ob! Nach einer gründlichen Untersuchung und einigen Kniebeugen (wozu das – ich bin doch hier nicht im Fitnessstudio!) fragte mich der Arzt nach meinem Tagesablauf. Und alles ohne zu flunkern - schärfte er mir ein. Nun ja, viel gab es nicht zu erzählen. Den Tag über sitzt der Mensch, wenn er Angestellter ist, meist am Schreibtisch. Frühstück am Arbeitsplatz und mittags mit dem Fahrstuhl in die Kantine und auch wieder zurück an den Schreibtisch. Und meine Essgewohnheiten – ja wie halt jeder- nicht gerade die gesunde Ernährung. Schnell einen Kaffee vor der Fahrt ins Büro. Abends mal einkaufen oder in meiner Stammkneipe eine knusprige Haxe genießen. Seine Diagnose – alle Werte sind unbefriedigend und der Body-Maß Index erst! In einem halben Jahr wollte er mich wieder sehen.

9.11.11 22:41

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